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The German-Angst aus Sicht eines CEO: Was KI nicht ist!

Matthias Hänel7. März 2024 · 3 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Sieben Dinge, die KI nicht ist
  2. Unser KI-Manifest
  3. Ein Beispiel zum Schmunzeln
  4. FAQ
Inhalt · 4 Abschnitte
  1. Sieben Dinge, die KI nicht ist
  2. Unser KI-Manifest
  3. Ein Beispiel zum Schmunzeln
  4. FAQ

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In meinem letzten Beitrag ging es um meine Skepsis – und um die Ängste und Chancen rund um KI. Jetzt will ich klären, was KI nicht ist. Wo liegen die Grenzen? Und was folgt daraus für uns?

Das Wichtigste in Kürze

  • KI hat klare GrenzenSie liefert, wofür sie trainiert wurde – nicht mehr. Und sie ist fehlbar.
  • Mensch + KI schlägt KI alleinKreativität, Verantwortung und Durchbrüche bleiben beim Menschen.
  • Fünf Regeln für unsUnser Manifest legt fest, wie wir KI bei onexip einsetzen.

Am Ende steht ein kleines Manifest für den Einsatz von KI bei onexip. Keine leichte Aufgabe – und sicher eins, das sich mit der Zeit ändert.

Sieben Dinge, die KI nicht ist

  1. KI ist keine Superwaffe. Erwarte keine Wunder. KI liefert nur, wofür sie trainiert wurde – und manchmal nicht einmal das. Auch sie ist fehlbar.
  2. KI ist nicht menschlich kreativ. Sie liefert vordefinierte Ideen und Kombinationen daraus, aber nichts völlig Neues. Der Schlüssel ist die Kombination aus menschlicher Kreativität und KI.
  3. KI ist kein Garant für Top-Ergebnisse. KI kann beeindrucken – aber ihre Trainingsdaten nicht übertreffen.
  4. KI ist nicht die Antwort auf alles. Oft gibt es einfachere, zuverlässigere Lösungen. Setz KI nie übermäßig ein – weder als Werkzeug noch im Produkt.
  5. KI ist keine Führungskraft. Menschen nehmen Anweisungen einer KI nicht ernst. Und KI übernimmt keine Verantwortung für ihr Handeln.
  6. KI ist kein Erfinder des Neuen. Außergewöhnliche Durchbrüche kommen weiter von Menschen, die Ergebnisse bewerten und über den Tellerrand schauen.
  7. KI ist kein Top-Designer, -Autor oder -Entwickler. Die Ergebnisse sind meist ordentlich – in Schulnoten etwa eine 2 bis 3. Eine 1 gibt es selten.

Unser KI-Manifest

Daraus haben wir fünf Regeln für unseren Umgang mit KI abgeleitet:

Das onexip-Manifest · 5 Regeln für KI

  1. Lass KI nicht Deine Arbeit erledigen.
  2. KI ist ein Werkzeug, das Dir hilft, schneller Ergebnisse zu liefern.
  3. Übernimm Quellcode nie direkt aus einer KI-Ausgabe.
  4. Prüfe KI-Ergebnisse immer sorgfältig.
  5. Sieh KI als Deinen Brainstorming-Kumpel.

Keine leichte Aufgabe – und sicher nicht das letzte Wort. Wir passen das Manifest an, wenn sich die Technik weiterentwickelt.

Ein Beispiel zum Schmunzeln

Screenshot aus InvokeAI: Das KI-Bild zeigt ein OP-Mikroskop, auf dem ein Gehirn sitztKI-generiert
Prompt„brain surgical device“ Wer eine KI um ein Bild eines hirnchirurgischen Geräts bittet und das hier zurückbekommt, sollte die Sache vielleicht noch einmal überdenken.

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KI sinnvoll einsetzen – ohne Wunderglauben?

Wir zeigen Dir, wo KI Dein Produkt wirklich besser macht – und wo eine einfachere Lösung reicht.

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Häufig gestellte Fragen

Keine Superwaffe. KI vollbringt keine Wunder und ist fehlbar. Erwarte von ihr keine menschliche Kreativität.

KI erschafft nichts außergewöhnlich Neues und ersetzt keine menschliche Kreativität. Sie liefert vordefinierte Ideen und kann ihre Trainingsdaten nicht übertreffen.

Nein. Für manche Probleme gibt es einfachere und zuverlässigere Lösungen.

Nein. KI kann Menschen nicht führen und übernimmt keine Verantwortung für ihr Handeln.

KI ist ein Werkzeug für schnellere Ergebnisse – die Du immer sorgfältig prüfst. Außergewöhnliche Durchbrüche kommen weiterhin von Menschen.

Über den Autor

Matthias Hänel

Gründer und CEO von onexip. Schreibt über KI, Softwarestrategie und darüber, wie aus Technologie Produkte werden, die Menschen gern nutzen.

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